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12.12.2011 - 14.12.2011 | Spanien | Cartagena

Animals’ Angels überwacht erneut die Entladungen am Schlachthof in Cartagena. Wieder kommen tote, schwer verletzte und kranke Schafe an. Die Tiere werden von Schlachthausmitarbeitern und Fahrer getreten, am Fell oder an den Beinen aus dem Lkw gezerrt, kranke Tiere, die nicht laufen können, werden mit Tritten die Rampe hinunter gestoßen. Kurz – es spielen sich Horrorszenen ab. Animals’ Angels und die spanische Tierschutzorganisation Anda haben dieses Schlachthaus bereits zweimal angezeigt und sich den zuständigen Behörden getroffen. Jedoch scheint es, dass die zuständigen Behörden entweder nicht durchgreifen können oder kein Interesse haben, die gravierenden Tierschutzprobleme zu lösen. Anda und Animals’ Angels haben sich daher an die Presse gewandt und werden die EU – Kommission über die Zustände in diesem Schlachthof und das Versagen der spanischen Behörden informieren.
Video unter: http://youtu.be/F7jfqHHTsHY


02.12.2011 | Italien | Bologna

Animals’ Angels hält einen Vortrag über die Problematik von Langstreckentransporten auf einer Informationsveranstaltung über vegetarische Ernährung, die von der LAV (Lega Antivivisezione) Bologna organisiert wurde.


02.12.2011 | Italien | Rovigo

Zusammen mit der Straßenpolizei kontrollieren Animals’ Angels und die italienische Tierschutzorganisation LAV einen Transporter, der Puten zum Schlachthof transportiert. Die Käfige sind so niedrig, dass sich die Tiere nicht einmal annähernd aufrichten können. Eine Pute ist bei der Beladung mit den Schwanzfedern eingeklemmt und verletzt worden; am Käfig rinnt das Blut nach unten. Da das Tier in einem der oberen Käfige geladen ist, muss erst einmal eine Leiter organisiert werden (der Fahrer hatte keine dabei), um es befreien zu können. Ein Tierarzt wird hinzugerufen. Die Polizei verhängt Bußgelder.



02.12.2011 | Italien | Rovigo

Nach einem Theorieseminar am Vortag führen die italienische Tierrechtsorganisation LAV und Animals’ Angels heute gemeinsam mit ca. 15 italienischen Polizeibeamten Straßenkontrollen durch. Es werden mehrere Rindertransporter sowie ein Geflügeltransporter kontrolliert. Die Polizisten stellen eine Reihe von Bußgeldern aus. Wir bedanken uns bei den hoch motivierten Beamten für ihr Engagement zum Schutz der Tiere auf den Transportern! Mit Sicherheit werden diese Polizisten auch künftig regelmäßig Kontrollen durchführen.



29.11.2011 - 30.11.2011 | Spanien | Léon

Animals’ Angels und die spanische Tierschutzorganisation Anda kontrollieren wie jedes Jahr den Pferdemarkt „Feria de San Andrés“ in León. Dieser Markt hat sich im Laufe der letzten Jahre unter Tierschutzgesichtspunkten stark verbessert. Insbesondere die amtstierärztlichen Kontrollen wurden intensiviert und die Tierärzte intervenieren in Fällen illegaler Beladungen. Dass der Aufenthalt auf dem Markt auch bei akzeptablen Bedingungen (ausreichend Platz, Einstreu, Futter und Wasser) stets extrem belastend für die Tiere ist, zeigt der Fall der Stute Carreta. Sie ist aufgrund der fremden Umgebung und dem Zusammentreffen mit so vielen unbekannten Menschen und Tieren derart nervös, dass der Stress bei ihr eine Kolik auslöst. Sie wird tierärztlich behandelt und in einem ruhigen Pferch untergebracht. Das Team von Anda und Animals’ Angels freut sich als der Direktor des Marktes das Team bittet den Markt auch weiterhin zu überwachen und ihn bei weiteren Verbesserungsmaßnahmen zu beraten und zu unterstützten.


28.11.2011 - 29.11.2011 | Portugal | Rates

Animals’ Angels folgt der Einladung der Direktion des Rindermarktes in Rates zur Durchführung eines Tierschutzkurses für Händler und Transporteure. Thema der Schulungsmaßnahme ist die Beurteilung der Transportfähigkeit erwachsener Rinder. Bei der darauf folgenden Kontrolle des Marktes wird das Animals’ Angels Team Zeuge eines tragischen Ereignisses: Bei der Beladung eines doppelstöckigen Transports von Rindern sind ist der Transporteur derart unachtsam, dass er Marita, einer Holsteinkuh, die auf der zweiten Ebene geladen ist, den Kopf einklemmt und ihr das Genick bricht. Der zuständige Amtstierarzt hat bereits ein Bußgeldverfahren gegen den Transporteur eingeleitet. Nach wie vor besteht einiger Verbesserungsbedarf auf dem Rindermarkt in Rates. Animals’ Angels wird den Markt daher weiter überwachen, zudem sind bereits weitere Schulungsmaßnahmen für die Bauern in der Region geplant.


24.11.2011 | Italien

Animals’ Angels beobachtet einen LKW, der Rinder von Frankreich über Italien nach Griechenland transportiert. Die Tiere sind sowohl im Zugfahrzeug als auch im Anhänger durch Trennwände in jeweils drei Gruppen eingeteilt. Die Tiere, die im mittleren Abteil untergebracht sind, haben keinen Zugang zu geeigneten Tränkeeinrichtungen. Die Rinder müssen vor der Einschiffung nach Griechenland abgeladen und getränkt werden. Animals’ Angels wird bei den griechischen Behörden (zuständig für die Zulassung des LKWs) und bei den französischen Behörden (zuständig für die Abfertigung des Transports) Beschwerde einreichen. Die italienischen Behörden wurden bereits vor Ort informiert.


24.11.2011

Animals’ Angels findet einen LKW, der Schafe aus Spanien über Frankreich und Italien nach Griechenland transportiert. Die Transport- und Pausenzeiten waren zwar gesetzeskonform geplant worden, aber der Transporteur hat sich bei der Ausführung nicht an die Planung gehalten und die zugelassene Höchsttransportzeit von 29 Stunden bei weitem überschritten. Die erste von zwei eingeplanten Pausen wurde nicht durchgeführt. Während des Transports wurden zwei Lämmer geboren. Wir nannten sie Roberta und Daniela. In Italien, vor der Einschiffung nach Griechenland muss der Fahrer die Lämmer zur Pause ausladen. Die Lämmer und ihre Mütter werden nicht wieder auf den LKW geladen, sondern dürfen im Stall bleiben. Animals’ Angels wird bei den spanischen Behörden (zuständig für die Abfertigung der hoch tragenden Schafe) und bei den bulgarischen Behörden (der LKW hatte eine bulgarische Zulassung) Beschwerde einreichen. Die italienischen Behörden wurden bereits vor Ort informiert.



23.11.2011 - 24.11.2011 | Italien

Animals’ Angels und die italienische Tierrechtsorganisation LAV finden am Hafen von Bari einen LKW, der 1.800 Nerze aus den Niederlanden nach Griechenland transportiert. Die Tiere sollen zu Zuchtzwecken zur „Pelzgewinnung“ eingesetzt werden. Der Transport dauert bereits zwei volle Tage und während dieser Zeit wurden die Tiere nicht gefüttert. Ein Nerz läuft frei im LKW umher, wird vom Fahrer aber wieder eingefangen. Die Kisten, in denen sich die Nerze befinden, sind nicht ordentlich gesichert, so dass sie bei Bremsmanövern etc. leicht übereinander fallen können. Da Dokumente fehlen und die Tiere nicht gesetzeskonform transportiert werden, erlässt die italienische Polizei eine Strafe von knapp 9.000 Euro, die vor Ort bezahlt werden muss. Tierärzte und Polizei untersagen die Einschiffung des LKWs nach Griechenland für diesen Tag. Die Tiere werden zu einer nahegelegenen Kontrollstelle transportiert. Auf dem Weg dorthin hat der LKW eine Panne. Die Polizei ruft einen Mechaniker, der den LKW in so weit in Stand setzen kann, dass er zumindest noch die 13 km bis zum Stall fahren kann. Da die Fahrer keine Futter dabei haben und Nerzfutter nicht in Kürze aufzutreiben ist, werden Kistenweise Äpfel organisiert.
Pelz wird getragen von schönen Tieren und von hässlichen Menschen!!


22.11.2011 | Italien | Bari

Animals’ Angels und die italienische Tierrechtsorganisation LAV führen in Bari eine Schulung für die Straßenpolizei von Bari und Umgebung durch. Es werden anhand von praktischen Beispielen die gesetzlichen Vorschriften sowie die Sanktionsregelungen erklärt. Wir bedanken uns bei den teilnehmenden Beamten für das rege Interesse!


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